Preisinformationsaufnahme, Preisinteresse und Preissuche

Hier ein paar Gedanken zum Thema MarketingPreisinformationsaufnahme, Preisinteresse und Preissuche:

Die Preisinformationsaufnahme beinhaltet diejenigen Vorgänge, die zur Aufnahme von Preisinformationen in das Kurzzeitgedächtnis führen. Theoretische Grundlagen der Preisinformationsaufnahme sind die beiden Konzepte des Preisinteresses und der Preissuche.

Das Preisinteresse

Das Preisinteresse bezieht sich auf die motivationalen Aspekte des Preisverhaltens. Es wird als das Bedürfnis eines Kunden definiert nach Preisinformationen zu suchen und diese in den Kaufentscheidungsprozess miteinzubeziehen. Je intesiver das Preisinteresse an einem Produkt, desto geringer die Bereitschaft einen hohen Preis zu zahlen bzw. eine Preisobergrenze zu überschreiten.
Das Preisinteresse ist ein sekundäres Bedürfnis (nicht angeboren) und unterliegt deshalb ständigen Wechselwirkungen zu anderen Bedürfnissen. Hinzu kommt ein ständiger Lernprozess. Bei der Einordnung in das menschliche Motivationssystem lassen sich vier „Motivationswurzeln“ nennnen: Das Konsumbedürfnis, das soziale Bedürfnis, das Entlastungsstreben und die Leistungsmotivation. Continue reading

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Abstimmung zum neuen NRW Semesterticket

Zur Zeit gibt es an viele Unis und FHs die Überlegung das normale Semesterticket durch ein NRW Semesterticket abzulösen. Bis jetzt ist es mit dem Ticket “nur” möglich innerhalb seines Verbands (VRR z.B.) alle Busse und Bahnen zu nutzen. Wohnt also jemand in Köln und muss in Dortmund studieren, kann es teuer werden, wenn er öfters nach Hause fährt. Deshalb verhandeln viele ASTAs (Allgemeiner Studierendenausschuss) mit den Verbänden wegen eines sogenannten NRW Tickets. Damit wäre es dann möglich in ganz NRW rumzufahren.

Das Problem sind jedoch die Kosten. Es wird mit einem Aufschlag von 30-40 Euro pro Semester gerechnet. Da jeder das Ticket zahlen muss (Solidarprinzip), wird an den meisten Unis und FHs eine Abstimmung angesetzt. Dabei entscheiden dann die Studenten ob sie dafür oder dagegen sind. Das dürfte natürlich auch wieder zu Konflikten führen. Erstens beteiligen sich Studenten meistens gar nicht an Abstimmungen an Unis und zweitens können die Studentenparlamente bei zu geringer Teilnahmezahl selbst entscheiden. Diesmal wird aber grundsätzlich mit einer hohen Beteiligung gerechnet, da es schließlich ums Geld geht.

Ich für meinen Teil werde dagegen stimmen, da ich den Komfort habe im VRR Bereich zu wohnen und zu studieren. Das ist vielleicht unsozial gegenüber manchen Kommilitonen, aber seit der Einführung von Studiengebühren an den meisten Unis gibt es einfach keinen finanziellen Spielraum mehr.

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Kapital- und Zinsberechnungen – Finanzmathematik

Bei betriebswirtschaftlichen Fächern ist Finanzmathematik ebenfalls ein wichtiger Teil des Verbundstudiums/Fernstudiums. Hierzu eine kleine Beispielaufgabe:

Kapitalbetrag von 5000 € wird für 5 Jahre fest angelegt.
In den ersten beiden Jahren bekommt man 3% Zinsen, in den restlichen drei Jahren 4% Zinsen (mit Zinseszinsen)

a. Wie groß ist das Guthaben nach 5 Jahren?

5000 * (1,03² * 1,04³) = 5966,84 €

b. Wie hoch ist der durchschnittliche Zinssatz?

5 √(1,03² * 1,04³) = 1,0359 => 3,59 %

Bei Fragen und Anregungen bitte die Kommentarfunktion benutzen!

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Wie löse ich eine Kurvendiskussion? Horrorfach Mathe

Kurvendiskussionen sind ein häufiges Thema in Matheklausuren. Studienanfänger haben besonders in “nicht-mathematischen” Fächern wie z.B. Wirtschaftswissenschaften oder Wirtschaftsrecht, oft zu ihrer Überraschung, wieder mit den ungeliebten Formeln zu kämpfen. Das letzte Mal habe ich den Kram in der 11./12. Klasse gemacht. Studenten die jedoch von einer Realschule in Verbindung mit einer Berufsschule o.ä. kommen werden damit vielleicht Probleme haben, da es nicht immer auf dem Studenplan steht. Auch Studieninteressierte fragen oft nach dem Angstfach “Mathe” und sind besorgt ob sie mit den gestellten Anforderungen auch zurecht kommen werden. Dabei ist alles halb so wild. Wie bei den meisten mathematischen Formeln/Vorgehensweisen wird nach einem standardisiertem Muster gearbeitet. Eigentlich reicht es einfach nur das Muster auswendig zu lernen und runterzubeten, das ist oft schon die halbe Miete. Hier ein kleines Beispiel:

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Wo kann man einen Verbundstudiengang absolvieren?

Mehrere Universitäten und Fachhochschulen in NRW bieten Verbundstudiengänge an. Hier findet ihr eine kleine Übersicht. Alle Masterstudiengänge sind weiterbildende Studiengänge, d.h. man muss bestimmte Vorraussetzunge erfüllen um diese Studiengänge absolvieren zu können.

FH Bielefeld
B.A. Wirtschaft und Recht (Bachelor of Arts)
LL.B. Wirtschaftsrecht (Bachelor of Laws)
MBA Technische Betriebswirtschaft (Master of Business Administration)
LL.M. Wirtschaftsrecht (Master of Law)

FH Bochum
B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor of Science)
MBA Technische Betriebswirtschaft (Master of Business Administration)

FH Dortmund
B.Sc. Wirtschaftsinformatik (Bachelor of Science)
M.Sc. Wirtschaftsinformatik (Master of Science)
MBA Betriebswirtschaft für New Public Management (Master of Business Administration)

FH Köln
B.Sc. Wirtschaftsinformatik (Bachelor of Science)
M.Sc. Wirtschaftsinformatik (Master of Science)

FH Münster
B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor of Science)
MBA Technische Betriebswirtschaft (Master of Business Administration)
M.A. Sozialmanagement (Master of Arts)

Hochschule Niederrhein
B.A. Wirtschaft und Recht (Bachelor of Arts)
LL.B. Wirtschaftsrecht (Bachelor of Laws)
LL.M. Wirtschaftsrecht (Master of Law)
M.A. Sozialmanagement (Master of Arts)

FH Südwestfalen
B.A. Wirtschaft und Recht (Bachelor of Arts)
LL.B. Wirtschaftsrecht (Bachelor of Laws)
B.Eng. Elektrotechnik (Bachelor of Engineering)
B.Eng. Maschinenbau (Bachelor of Engineering)
B.Eng. Mechatronische Systeme / Elektrotechnik (Bachelor of Engineering)
B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor of Science)
MBA Technische Betriebswirtschaft (Master of Business Administration)
LL.M. Wirtschaftsrecht (Master of Law)

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Kein Semesterticket für Verbundstudenten

Studenten in Verbundstudiengängen erhalten normalerweise leider kein Semesterticket wie an anderen Universitäten. Mit einem Semesterticket ist es möglich sich im gesamten Verkehrsverbund (VRR, VER,…) seiner Uni ohne Zusatzkosten mit Bus und Bahn zu bewegen. Die Gebühren dafür variieren von Uni zu Uni, liegen aber bei ca. 80-100 € pro Semester. Sie werden zusammen mit den Studiengebühren/-beiträgen überwiesen. Da Studenten im Verbundstudium normalerweise nur an jedem zweiten Wochenende öffentliche Verkehrsmittel benutzen müssen, erhalten sie leider kein Ticket. Eine ziemlich fadenscheinige Begründung wie ich finde, schließlich muss man auch während der Woche mal zur Bibliothek oder an andere Unis in andere Städte aus verschiedenen Gründen. Nicht jede Bücherei ist z.B. so gut ausgestattet wie die Landesbibliothek in Düsseldorf. Für eine Fahrt dorthin muss man seine Kosten jedoch selber tragen. Dabei sind die Kosten für ein Verbundstudium durch die Materialgebühr & Co. schon hoch genug.

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Allgemeines zum Verbundstudium

Das Verbundstudium ist eine spezielle Form des Fernstudiums an Fachhochschulen und Universitäten in NRW. Unter einem Fernstudium versteht man eine Studienform, die hauptsächlich auf dem Selbststudium aufbaut. Im Gegensatz zum Präsenzstudium finden Vorlesungen und Übungen nur selten statt (meistens am Wochenende). Verbundstudiengänge richten sich deshalb vorwiegend an Berufstätige und Auszubildende, können aber auch von allen anderen mit einer Fachhochschulzugangsberechtigung absolviert werden.

Die Studenten werden zu Beginn des Semesters in Lerngruppen aufgeteilt die ca. 20 Personen umfassen. Der Lernstoff wird über Lernbriefe, die den Studenten in regelmäßigen Abständen zugeschickt werden, vermittelt. Parallel dazu finden Vorlesungen im 14-tätigen Rythmus statt um den erlernten Stoff zu wiederholen bzw. um ihn zu verfestigen. Der Besuch ist freiwillig, jedoch gibt es auch Veranstaltungen für die eine Teilnahmepflicht gilt.

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Fragen zum Verbundstudiengang technische Betriebswirtschaft

Hier ein paar Fragen eines/einer Leser/in. Falls ihr Antworten darauf habt, dann antwortet bitte per Kommentarfunktion (ganz unten).

Hallo,

Ich habe einige Fragen zum Verbundstudiengang technische Betriebswirtschaft:

1. Ich muss wahrscheinlich meine arg eingerosteten mathematischen Fähigkeiten wieder auffrischen. Welche mathematischen Kenntnisse wären hierfür als für das Studium besonders wichtig einzustufen:
Wahrscheinlichkeitsrechnung, Vektorrechnung, Differential- und Integralrechnung.

Handelt es sich bei diesen Disziplinen um zentrale Kernelemente, die für ein Bestehen des Studiums unverzichtbar sind, oder eher um einen nicht unbedingt notwendigen, aber nützlichen theoretischen Unterbau?
Ich frage deswegen, weil ein Freund von mir meinte, dass an Fachhochschulen eher das Verständnis von vorgegebenen Formeln/Gleichungssystemen und die Aussagekraft der berechneten Werte wichtiger ist.

2. Gibt es im Rahmen des Studiums Auffrischungskurse für Mathematik?

3. Gibt es Fächer, die im Studium eine große Hürde darstellen?

4. Wie hoch ist die Abbrecherquote im Studium?

5. Wie hoch ist die Wahscheinlichkeit, dass man bei Bewerbung auf einen Studienplatz auch wirklich einen bekommt?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

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Verbundstudiengang Betriebswirtschaft – Studienrichtung Wirtschaftsrecht

Dieser Studiengang wird seit dem Wintersemester 1996/97 von der Fachhochschule Südwestfalen angeboten. Die Hochschule Niederrhein und die Fachhochschule Bielefeld bieten ihn seit dem Wintersemester 1997/98 an. Die Regelstudienzeit beträgt 10 Semester und schließt mit einer Diplomarbeit ab. Bei Erfolg wird der Titel “Diplom-Kaufmann (FH)” bzw. “Diplom-Kauffrau (FH)” verliehen. Wie beim Verbundstudium üblich, finden Vorlesungen und Übungen im 14-tätigen Rythmus durchschnittlich 5 Stunden pro Woche (am Wochenende) statt. Während der Woche gibt es nur selten Veranstaltungen. Die meiste Zeit ist für das Selbststudium gedacht.

Mehr Informationen:
http://www.verbundstudium.de/vs_studieren/images/wr.pdf
http://vswr.verbundstudium.de/

Der Ablauf des Studiums sieht folgendermaßen aus:

Grundstudium

1. Semester

Bürgerliches Recht, Betriebliche Grundfunktionen, Wirtschaftsmathematik und Statistik

2. Semester

Bürgerliches Recht, Betriebliche Grundfunktionen, Wirtschaftsmathematik und Statistik, Grundlagen der Informatik

3. Semester

Bürgerliches Recht, Handelsrecht, Betriebliche Grundfunktionen, Grundlagen der Informatik, Kommunikation

4. Semester

Wirtschaftsverwaltungsrecht, Handelsrecht, Betriebliches Rechnungswesen, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsenglisch

5. Semester

Wirtschaftsverwaltungsrecht, Arbeitsrecht, Betriebliches Rechnungswesen, Wirtschaftsenglisch, Technik wissenschaftlichen Arbeitens

Hauptstudium
(die Schwerpunkte und Wahlpflichtfächer können frei gewählt werden)

6. Semester

Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsenglisch, Schwerpunkt 1, Schwerpunkt 2

7. Semester

Controlling, Betriebliche Planungstechniken, Wirtschaftsenglisch, Schwerpunkt 1, Schwerpunkt 2, Wahlpflicht 1, Wahlpflicht 2

8. Semester

Informations und Kommunikationssysteme, Schwerpunkt 1, Schwerpunkt 2, Wahlpflicht 1, Wahlpflicht 2

9. Semester

Rechtliche Planungs und Gestaltungstechniken, Schwerpunkt 1, Schwerpunkt 2

10. Semester

Diplomarbeit

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Gebühren im Verbundstudium

Ab dem Wintersemester 2004/2005 wird von allen Studenten in Verbundstudiengängen eine Gebühr für Lernmaterial (u.a. Lernbriefe) gemäß der Gebührensatzung erhoben.
Die Gebühr beträgt 10,50 Euro je Semesterwochenstunde. Dadurch das die Fachhochschulen verschiedene Prüfungsordnungen haben, ist die Gebühr nicht überall gleich hoch. Die Standardgebühr beträgt je nach Studiengang:

Betriebswirtschaft, Studienrichtung Wirtschaftsrecht (Diplom) —> 102,90 Euro

Elektrotechnik (Diplom) —> 93,45 Euro

Maschinenbau (Diplom) —> 99,75 Euro

Mechatronik (Diplom) —> 95,55 Euro

Technische Betriebswirtschaft (Diplom) —> 101,85 Euro

Wirtschaftsinformatik (Diplom) —> 114,44 Euro

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